Zwangsvaterschaft

· Verhütungsbetrug
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In Deutschland gilt Zwangsvaterschaft

Frauen haben in Deutschland das Recht, frei zu entscheiden, ob sie ein Kind haben wollen oder nicht. Dieses Recht ist Männern verwehrt. Männer müssen die Entscheidung der Frau mittragen, auch wenn sie sich gegen ein Kind ausgesprochen haben (Zwangsvaterschaft).

Dabei gehen wir davon aus, dass sich die Beteiligten über ihre Verantwortung im Klaren sind und sich vor dem Geschlechtsverkehr über die Verhütungsmethode und den möglichen Fall einer Verhütungspanne verständigt haben. Bei einer Verhütungspanne oder dem Zustandekommen einer ungewollten Schwangerschaft wird vereinbart, die Pille danach zu verwenden. Ohne eine solche Vereinbarung würde der Mann keinen Geschlechtsverkehr mit der Frau haben.

Das Problem

Das Problem ist, dass Frauen sich nicht an die Vereinbarung halten brauchen, da es dafür keine gesetzliche Regelung gibt. Frauen können daher im Fall einer wie auch immer zustande gekommenen Schwangerschaft ihre Meinung ändern und nun das Kind entgegen den Vereinbarungen austragen. Der unfreiwillige Vater muss die finanziellen Kosten für den Unterhalt der Mutter und das Kind aufbringen. Dabei handelt es sich um beträchtliche Summen, die entscheidende, sein Leben beeinträchtigende Auswirkungen haben.

Die Unterhaltszahlungen richten sich nach der Höhe des Einkommens und müssen für die Mutter mindestens 3 Jahre (bei erhöhtem Zuwendungsbedarf des Kindes oder bei Erwerbslosigkeit der Kindesmutter entsprechend länger), für das Kind bis zum Abschluss der Ausbildung also ca. 25 Jahre gezahlt werden, sodass sie in jedem Fall empfindlich ist und für den Zwangsvater eine erhebliche Belastung und Einschränkung seines Lebens darstellen.

Alleine für den Kindesunterhalt für ein Kind werden so bei 100 Prozent Zahlungsverpflichtung 110.000, bei 160 Prozent 175.000 Euro fällig. Der Zwangsvater kann sogar verpflichtet werden, zusätzliche Arbeitsverhältnisse anzunehmen, wenn er mit einem Verdienst nicht in der Lage ist, die Unterhaltsforderungen in voller Höhe aufzubringen. Bei Unterhaltsrückständen oder bei temporärer Zahlungsunfähigkeit kann die Kindesmutter über das Jugendamt die Zwangsvollstreckung per Gerichtsvollzieher betreiben lassen. Dazu gehören Kontopfändungen, die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung und schließlich der Haftbefehl und seine ggf. zwangsweise Vollstreckung durch die Polizei.

Schwangerschaftsbetrug als legales Mittel zur Erlangung von Unterhaltsansprüchen

Die Aussicht, mittels eines Kindes erhebliche Unterhaltszahlungen zu erlangen verleitet Frauen auch unlautere Methoden anzuwenden, um von einem möglichst begüterten Mann schwanger zu werden. Eine solche Methode ist z.B. eine Verhütung nur vorzutäuschen (“Ich habe die Pille mit Absicht vergessen.”), eine Verhütungspanne vorzugeben, obwohl die Frau schon vorher die Absicht hatte, dem Mann ein Kind unterzuschieben, oder die Spirale heimlich herauszunehmen (Schwangerschaftsbetrug oder Verhütungsbetrug). Bekannt geworden sind auch Schwangerschaften infolge von Oralverkehr (Samenraub). Link: Möglichkeiten, dem Mann gegen seinen Willen ein Kind unterzuschieben.

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Werbekampagne der Bild-Zeitung: “Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.” “Ich habe die Pille mit Absicht vergessen.”

In der Rechtsprechung spielen die Umstände, wie es zu einer Schwangerschaft gekommen ist, definitiv keine Rolle. Für die Verpflichtung zu Unterhaltszahlungen reicht die Feststellung der Vaterschaft, im Zweifel durch einen DNA-Test.

Die Rechtslage erlaubt daher Frauen den Schwangerschaftsbetrug, sodass Frauen trotz des Betrugs mit einem finanziellen Schadenswert in mindestens sechsstelliger Höhe und erheblichen organisatorischen Problemen für den betrogenen Mann nicht mit Sanktionen rechnen müssen. Die Durchsetzung der Unterhaltsansprüche übernimmt bei verständlicher Zahlungsunwilligkeit des Zwangsvaters der Staat in Gestalt der Jugendämter, der Gerichte und der Gerichtsvollzieher. Da Schwangerschaftsbetrug praktisch legal ist, sehen Frauen ihn leicht als “ihr Recht” an, sodass oft nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein besteht. Besonders Feministinnen machen sich ob des Ausgeliefertseins von Männern in dieser Sache eher lustig und reagieren mit Hohn und Spott.

Die Rechtslage wirkt für Frauen wie eine Aufforderung zum Schwangerschaftsbetrug, insbesondere bei Frauen die mit einem Kind

  • einen Mann an sich binden wollen (Zwangsbindung),
  • die sich ihre Kinder und ihr eigenes Leben weitgehend fremdfinanzieren lassen wollen,
  • die Arbeitslosigkeit mit der sozial anerkannten Mutterschaft vermeiden wollen,
  • denen der Konkurrenzkampf und der Stress, selbst Geld zu verdienen, zu mühsam ist,
  • die sich einen höheren Lebensstandard leisten möchten, als den, den sie durch eigene Erwerbstätigkeit in der Lage wären zu erwirtschaften,
  • die feministisch oder lesbisch sind und das Kind von vorne herein ohne den Vater erziehen möchten,
  • die aus einem Land mit niedrigem Lebensstandard in Deutschland ein besseres Leben führen wollen,
  • die keinen Sinn im Leben finden und ein Kind als Therapeutikum benutzen,
  • die Männer mit Hilfe des Staates dominieren und demütigen wollen.

Über die Anzahl untergeschobener Kinder gibt es keine veröffentlichten Zahlen. Ein Indikator für die Größenordnung ist die Anzahl alleinerziehender Mütter (ledig, verheiratet getrennt lebend, geschieden). Im Jahr 2005 gab es 1.744.000 solche alleinerziehenden Mütter. Tendenz steigend. Da Mütter auch mehrere Kinder haben, ist die Zahl möglicher untergeschobener Kinder vermutlich höher, als die Zahl alleinerziehender Mütter. (Quelle: Der Bericht “Leben in Deutschland – Haushalte, Familien und Gesundheit; Ergebnisse des Microzensus 2005; Herausgeber: Statistisches Bundesamt – Pressestelle, Wiesbaden).

Als weiterer Indikator kann die Zahl von Kuckuckskindern (Kinder, die nicht vom amtlich angegebenen Vater abstammen) gelten, die in Deutschland nach Erhebungen von DNA-Testlabors mit 70.000 pro Jahr angegeben werden (10 Prozent der Neugeburten).

Die jährlichen Unterhaltszahlungen von Männern für Kinder, Kindesmütter und Ex-Ehefrauen dürften allein in Deutschland im dreistelligen Milliardenbereich liegen.

In dem SPIEGEL ONLINE Artikel „Mit Kind ist alles besser” wird als Ausweg aus jugendlicher Unentschlossenheit für Mädchen die frühe Mutterschaft propagiert. Dabei spielt der vermutliche Zwangsvater eigentlich nur eine Rolle bei der Zeugung und für den Unterhalt, auch wenn der als Jugendlicher noch nicht zahlen kann. Das Jugendamt geht in Vorleistung und holt sich das Geld später. Die Protagonistin Johanna will sich für ihr Kind drei Jahre Zeit nehmen und dann mit einem neuen Mann ein zweites Kind haben. Sie nimmt sich drei Jahre Zeit, weil sie drei Jahre Kindesmutterunterhalt bekommt. Danach beginnt das Spiel von vorne.

In dem Video ”Wenn Kinder Kinder kriegen” bei SPIEGEL ONLINE Video wird ebenfalls für jugendliche Mädchen Kinder kriegen als gute Möglichkeit, ihr Leben zu gestalten, propagiert. Man bekommt “Elterngeld, richtig viel Geld” berichtet die Protagonistin, kann das “Kind als Druckmittel” benutzen, damit der Partner länger bei einem bleibt und man kann die “Mutterrolle genießen.” Ein Kind ist “noch besser als die große Liebe.” Das ist im Grunde Propaganda für Kinder ohne Väter.

Lisa Ortgies, Moderatorin der Frauensendung frauTV im WDR-Fernsehen, sagte bei Harald Schmidt in der Sendung vom 9. September 2005, wenn ein Mann in einer Beziehung zu “den Typen” gehört, die den Kinderwunsch bis über “die biologische Grenze hinaus” verschieben, „dann vielleicht doch einfach mal die Pille weglassen, und es ihm nicht sagen, oder so. Weil die meisten Männer werden ja auch durch Zufall Vater, oder?” Zu einer e-mail-Kritik, dass das doch Betrug sei, sagte Ortgies: “Das war eine ganz harte Reaktion. Ich steh’ aber zu der Äußerung. Ob man dann vielleicht die Männer so ein bisschen in ihr Glück schubst.” Harald Schmidt: “schubst?” Lisa Ortgies: ” So ein bisschen rein schubst. Nicht im wörtlichen Sinne, also im bildlichen Sinne. Wie man das macht ist ja auch egal, Hauptsache es entsteht ein Kind dabei.” Frau Ortgies ruft offen zum Schwangerschaftsbetrug auf und braucht – auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – nicht mit strafrechtlichen, ja nicht mal mit moralischen Konsequenzen rechnen, da Schwangerschaftsbetrug auch moralisch weitgehend als legal betrachtet wird.

Die Reportage „Väter wider Willen …und trotzdem ist es Liebe” von Chiara Sambuchi, Erstausstrahlung am Dienstag, 30. März 2010, 22:15 Uhr, in der Reihe 37° des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), ist ein Propagandafilm für Schwangerschaftsbetrug. Der ursprüngliche Titel “Väter wider Willen …und trotzdem Ja zum Baby” macht dies deutlicher als der letztlich gewählte. Die Botschaft des Films im öffentlich- rechtlichen Fernsehen ist identisch mit der politischen Linie in Deutschland: Frauen, schiebt Männern Kinder unter! Sie fügen sich nach einem kleinen Protest nicht nur gerne in ihr Schicksal, sie machen und tun dann auch alles, um den Kindes- und Betreuungsunterhalt zusammen zu kriegen. Sie kämpfen um Kontakt mit dem Kind auch wenn die Kindesmutter den erschwert oder gar unterbindet. Für den Fall spielen sie sogar ersatzweise mit fremden Kindern. Werfen ihn der Betrug und die Konsequenzen zu sehr aus der Bahn, dann gibt es Vätervereine, die ihn wieder auffangen.

Nachfolgende doppelmoralische Aussagen der Mutter eines Protagonisten am Anfang des Film kennzeichnet die Intension des Films sehr eindrücklich. Zitat: “Wenn man so was macht, das ist so ein Betrug an dem Menschen, den man liebt, ja, ein ganz ganz böser Betrug. Ich denk’ mal das ist der schlimmste Betrug in so einer Beziehung überhaupt. Ich mein’, du kannst doch nicht alleine entscheiden, ich will jetzt ein Kind, ja? Das kann man einfach nicht allein entscheiden. Zahlen muss er, weil er war beteiligt. Das lässt sich ja nicht abstreiten. Wenn er definitiv der Vater ist, dann muss er halt in den sauren Apfel beißen. Und ich mein’, wenn er sich auf die Frau einlässt, dann muss er damit rechnen, dass sie ein Kind bekommt. Das ist einfach so. Dann muss er auch dafür bezahlen.”

Diese Haltung wird im Film als gegeben hingenommen, ohne dass der Betrug von Frauen oder der Übergriff auf den Geldbeutel und das Leben des betrogenen Mannes weiter problematisiert wird. Stattdessen wird der Eindruck erzeugt, Männer müssen sich damit arrangieren. Diese Haltung wird dann auch im Begleittext zur Sendung von einem Juristen untermauert. Zitat: “Egal welche Vorgeschichte das Paar hat und ob derMann das Kind überhaupt wollte: Eine biologische Vaterschaft verpflichtet. “Wer Geschlechtsverkehr hat, weiß um das Risiko einer daraus resultierenden Schwangerschaft.”, erläutert Rechtsanwalt Jörn Hauß. “Nicht einmal eine schriftliche Unterhaltsfreizeichnung könnte den Unterhaltsanspruch des Kindesgegenüber dem Vater zu Fall bringen, weil Eltern über die Unterhaltsansprüche ihrer Kinder nicht verfügen können.” Für die ersten drei Lebensjahre des Kindes steht der Mutter zudem ein Betreuungsunterhalt zu, der ebenfalls nicht verhandelbar ist.”

Dies ist auch dann der Fall, wenn der Betrug unzweifelhaft nachgewiesen werden kann, wie folgendes Beispiel zeigt. Ein Ehepaar konnte auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen. Sie entschlossen sich deshalb Eizellen der Ehefrau künstlich mit dem Sperma des Mannes zu befruchten und eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter der Ehefrau einzusetzen. Doch die Ehefrau verlor das Kind. Nachdem der Ehemann seine Frau mit einem Freund im Bett überraschte, lies er sich scheiden. Seine Frau lies sich noch im Trennungsjahr, ohne Wissen des Nochehemannes, weitere befruchtete Eizellen, die bei der ersten künstlichen Befruchtung vorsorglich eingefrohren worden waren, einsetzen. Sie gebahr Zwillinge und forderte nun Unterhalt vom Exehemann. Der klagte gegen das Krankenhaus, weil es ohne seine Einwilligung die befruchteten Eizellen eingesetzt hatte. Das Oberlandesgericht wies die Klage ab. In sieben Jahren hat er bereits 40.000 Euro Unterhalt und Gerichts- und Verfahrenskosten bezahlt.

Prominentes Opfer von Zwangsvaterschaft ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der Ministerpräsident von Bayern, Horst Seehofer (CSU). Die Entscheidung für ein Kind mit der 25 Jahre jüngeren Anette Fröhlich dürfte Seehofer nicht getroffen haben. Dafür spricht, dass er sich gegen Fröhlich und für seine Familie entschieden hat. Auch hatte ihm die veröffentlichte Affaire erhebliche Probleme bereitet.

Boris Becker dürfte die Entscheidung für ein Kind mit Angela Ermakowa in der Besenkammer-Affaire ebenfalls nicht selbst getroffen haben. Dafür spricht, dass er einen Vaterschaftstest machen ließ, bevor er seine Vaterschaft anerkannte. Laut Bild zahlt Boris Becker monatlich 5.100 Euro Unterhalt plus Schulgeld.

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Anette Fröhlich und Angela Ermakowa präsentieren ihre Kinder auf Titelseiten der Illustrierten BUNTE

Pseudo-Ehe als legales Mittel zur Erlangung von Unterhaltsansprüchen

Kinder – auch untergeschobene – sind oft auch der Anlass für eine Heirat. Dabei kann die Ehe nur als Pseudo-Ehe von der Frau geplant sein, also eine Ehe zu dem ausschließlichen Zweck, Unterhaltsansprüche bzw. Abfindungszahlungen zu erlangen. Die Unterhaltsansprüche gegenüber dem Ex-Ehemann nach einer Scheidung erklären auch, wieso es vor allem Frauen sind, die sich scheiden lassen.

Bei Pseudo-Ehen geht der Mann davon aus, dass es der Frau ernst ist mit der Beziehung und stimmt so möglicherweise auch einem Kinderwunsch zu, nicht ahnend, dass die Frau nicht ihn, sondern lediglich sein Geld, die Unterhaltsansprüche haben möchte (Intimfeind).

In der ARD-TV-Sendung Menschen bei Maischberger vom 1. April 2008 mit dem Thema “Sind Frauen weniger wert?” berichtet Barbara Dickmann, Chefin des Frauenmagazins “mona lisa”(ZDF) auf die Frage von Frau Maischberger “Haben Sie das Gefühl, es gibt auch wieder eine Sehnsucht nach dem alten Rollenbild, also nach diesem “Ich möchte bitte jemand haben, der die Verantwortung für mich übernimmt, einen starken Typen?” Dickmann: ”Wir haben auch jüngere Zuschauerinnen, die auf unsere Themen reagieren. Wir haben Korrespondenz mit Zuschauerinnen. Und da habe ich wirklich den Eindruck, es gibt auch die Sehnsucht wieder zurück. Zu sagen, ich möchte nicht soviel Verantwortung tragen, weil das ist ja schwierig und ich muss immer kämpfen, ich muss das Dreifache leisten. Und dann sagen, also dann, wenn ich einen Mann habe, der viel Geld hat, dann werde ich mich gesundscheiden lassen. Also das gibt’s auch.”

Prominentes Beispiel für eine Pseudo-Ehe mit Kind ist Heather Mills. Paul McCartney mußte für 4 Ehe-Jahre mit ihr 32 Millionen Euro Abfindung zahlen. Denise Hewitt, eine frühere Call-Girl-Kollegin in einem Escort-Service, bestätigte in einem TV-Interview, dass Heather Mills die Ehe mit Paul McCartney nur wegen der Unterhaltsansprüche eingegangen ist. Das Kind habe sie bekommen, weil dadurch die Abfindung höher ausfallen würde. Paul McCartney wusste nichts von der Vorgeschichte seiner Ehefrau. Der Fall bezieht sich zwar auf englisches Recht, die Rechtslage entspricht offensichtlich aber der deutscher Gesetze.

Pseudo-Ehen werden auch gerne von Frauen aus Entwicklungsländern eingegangen, um den Sprung in ein besseres Leben zu schaffen. Ausländische Frauen lassen sich von deutschen Männern heiraten, die eigentlich nichtfeministische Frauen möchten. Dadurch erlangen sie die deutsche Staatsbürgerschaft. In Deutschland bekommen sie, oft auch mit Einverständnis des ahnungslosen Mannes, ein oder mehrere Kinder und lassen sich dann zur Enttäuschung des Ehemannes mit Hilfe von spezialisierten Rechtsanwältinnen beraten und schließlich scheiden. Damit erhalten sie alle Unterhaltsansprüche. Da sie als Ausländerinnen in Deutschland kaum Arbeit finden bleibt der Ex-Ehemann unterhaltspflichtig. Diese Frauen lassen sich so ihr neues Leben in Deutschland von ausgetricksten Männern finanzieren.

Eindrücklich ist dieses Szenario in dem Fernsehbeitrag des WDR “Die Deutschlandfalle” dargestellt. Eigentlich müsste der Film besser “Die Männerfalle” heißen, da Männer Opfer der dort porträtierten Frauen werden. Deutlich wird, wie Frauen z.B. mittels Sexstreik die Ehe vorsätzlich zerrütten, den Mann aber dennoch als Ursache für die Scheidung beschuldigen. Frauen verbergen nachvollziehbarer Weise ihr Tatmotiv und stellen sich rhetorisch als Opfer dar. In Wirklichkeit sind in dem Film Ehe-Männer die Opfer der ausländischen Frauen. Sie können den betrügerisch erlangten Unterhaltsforderungen kaum mehr entkommen.

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So sehen Frauen aus, die in “die Deutschlandfalle“ getappt” sind.

Ein Indiz für die Größenordnung an Unterhaltsleistungen nach Pseudo-Ehen zeigt die Scheidungsrate in Deutschland, wo jede zweite Ehe geschieden wird. Im Jahr 2007 wurden 368.922 Ehen geschlossen und 184.072 geschieden. Zu bedenken ist dabei, dass die Unterhaltsleistungen über mehrere Jahre gezahlt werden müssen und sich deshalb die Unterhaltsfälle über die Jahre kumulieren.

Maßnahmen zur Eingrenzung von Schwangerschaftsbetrug und Pseudo-Ehen

Kinder dürfen nicht als Mittel zur Erlangung von Unterhaltsansprüchen missbraucht werden. Kinder dürfen Männern nicht gegen ihren Willen untergeschoben werden. Es ist nicht verwunderlich, wenn mittels untergeschobener Kinder und Pseudo-Ehen erpresste und ausgebeutete Männer gewalttätig werden. Die Entscheidung für ein Kind ist kostspielig und erfordert ein hohes Maß an Verantwortlichkeit, sodass sie Männern nicht klammheimlich und betrügerisch aufgezwungen werden darf. Auch im Interesse des Kindes muss der Mann die freie Entscheidung für ein Kind haben und sie bei klarem Kopf bewusst treffen können, wie Frauen auch.

Grundgesetz I. Grundrechte, Artikel 3, Absatz 2: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Keine der politischen Parteien in Deutschland hat sich bisher öffentlich mit diesem Problembereich beschäftigt, sodass es dazu von offizieller Seite keine Äußerungen gibt. Auch die von der Bundesregierung extra für solche Fragen eingerichtete Kommission des Gender Mainstreaming hat sich zu dem Themenkomplex bisher nicht geäußert, obwohl der Missstand eigentlich nicht zu übersehen ist. Die Ursachen dazu könnten sein, dass man sich eher mit dem Schutz und der Förderung von Frauen beschäftigt und davon ausgeht, Männer sollen sich selbst helfen. Auch ist das vorherrschende Frauenbild eher das vom guten Menschen, während das vorherrschende Männerbild, insbesondere in Bezug auf Beziehungsfähigkeit, als negativ gesehen wird. Diese Rollenbilder entsprechen jedoch weitgehend nicht der Wirklichkeit. Männer stellen sich aus juristischen Gründen heute erheblich schlechter als Frauen und müssen praktisch durch untergeschobene Kinder und Pseudo-Ehen mit nahezu lebenslänglicher staatlich überwachter Ausbeutung rechnen.

Vorschlag einer gesetzlichen Regelung

Frauen postulieren gerne, Sex berge immer die Möglichkeit einer ungewollten Schwangerschaft. Da man Frauen eine Schwangerschaftsunterbrechung nicht zumuten könne, müssten Männer bei Sexualkontakten immer damit rechnen, dass sie ungewollt ein Kind zeugen und selbstverständlich müssten sie dann auch die Verantwortung übernehmen. Die Vordergründigkeit dieser Argumentation ist offensichtlich. Frauen wollen sich so die Möglichkeit offen halten, nach ihrem Belieben Männern gegen ihren Willen Kinder unterzuschieben. Dank des umfangreichen Repertoires an Verhütungs- und Schwangerschaftsunterbrechungsmöglichkeiten gibt es heute den Zwang zu ungewollten Kindern nicht mehr.

Wir sehen, dass bei Frauen, die generell keine Kinder wollen oder keine Kinder mehr wollen, weil sie ihre Wunschkinder schon haben, ungewollte Schwangerschaften kein Thema mehr sind. Dies macht deutlich, dass angebliche “Verhütungspannen” meist mehr mit dem wie auch immer motivierten Kinderwunsch zusammenhängen als mit der Möglichkeit einer tatsächlichen Verhütungspanne.

Eine Möglichkeit Schwangerschaftsbetrug und Zwangsvaterschaft zu vermeiden bzw. einzudämmen, sehen wir in der schriftlichen Einverständniserklärung des Mannes zu einem Kind. Frauen sollen nur dann Unterhaltsansprüche gegen den Mann geltend machen können, wenn der Mann eine Einwilligungserklärung für ein Kind abgegeben hat. Ohne Einverständniserklärung sollen Männer nicht zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden können. Die Einverständniserklärung erfordert ein Gespräch, ob der Sex dem Vergnügen dienen oder ob er zur Zeugung eines Kindes stattfinden soll. Männer haben so die Möglichkeit, Sex mit Frauen mit Kinderwunsch zu unterlassen und so eine ungewollte Vaterschaft von vorne herein zu vermeiden. Auch Frauen mit Kinderwunsch müssten, der Redlichkeit wegen, Sex mit einem Mann, der kein Kind haben möchte, unterlassen. Die Einverständniserklärung macht die Trennung zwischen Sex zum Vergnügen und Sex zur Zeugung deutlich und erfordert und fördert ein gründliches Gespräch über einen verantwortlichen und einvernehmlichen Kinderwunsch.

Will eine Frau ein Kind ohne Einverständniserklärung des Mannes austragen, ist der Zwangsvater nicht unterhaltspflichtig. Die Kindesmutter muss dann selbst für den Unterhalt aufkommen. Ist sie dazu nicht in der Lage, soll der Staat aufkommen, wie er das ja auch bei allein erziehenden Müttern macht, die nicht in der Lage sind, ihre Kinder angemessen zu erziehen. Für das Problem der Pseudo-Ehe fehlen noch Lösungsmöglichkeiten, außer im Zweifel wegen der Unwägbarkeit lieber auf eine Ehe zu verzichten (siehe hierzu das Interview mit Promi-Anwalt Hermann Messmer).

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Kampfspruch der Frauenbewegung, ca. 1970. Obwohl Frauen sich meist als die “besseren Menschen” inserieren, wollen sie aber i.d.R. das Recht auf freie Entscheidung gegen ein Kind, das sie für sich selbstverständlich in Anspruch nehmen, Männern nicht zugestehen. Die Gründe sind darin zu suchen, dass Frauen mit untergeschobenen Kindern Männer an sich binden und insbesondere erhebliche finanzielle Vorteile erlangen können.

Die Bundeskanzlerin, Angela Merkel (CDU), die Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries (SPD), die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen (CDU), haben bisher keine Initiative unternommen, gegen diesen Kindesmissbrauch und die Ausbeutung von Männern mittels betrügerisch erlangten Unterhaltsansprüchen vorzugehen.

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Frauen bekennen, abgetrieben zu haben. Titelseite des Magazins stern vom 6. Juni 1971, Zitat Alice Schwarzer: Das Grundgesetz garantiert: “Die Würde des Menschen ist unantastbar” (Artikel 1) und: “Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit” (Artikel 2) – was unvereinbar ist mit dem Diktat zur Zwangsmutterschaft und der Entmündigung der Frauen bei der Frage der Schwangerschaft.” Für Männer scheint das – im Verständnis der Feministinnen und der Politik – nicht zu gelten.

Das untermenschliche Männerbild von Alice Schwarzer macht ihre nachstehende Aussage deutlich, ”Wenn Männer Menschen werden wollen müssen sie fürsorglicher werden und in Frauen und Kinder investieren.” Verwunderlich, dass sie für diese Beleidigung aller Männer von niemandem verklagt wurde (Beißhemmung bei Männern gegenüber Frauen). Frau Schwarzer kämpft einerseits zwar gegen Sexismus, verhält sich andererseits aber selbst sexistisch. Solch paradoxes Verhalten findet man bei Frauen öfter. Es erklärt sich aus der bei Frauen eher emotional gesteuerten Denkweise der rechten Gehirnhälfteoder hier.

Alice Schwarzer zu Zwangsmutterschaft: Frauen argumentieren gerne, wenn Männer keine Kinder wollen, sollen sie nicht mit Frauen schlafen. Da könnte man genauso sagen, wenn Frauen “eigentlich” keine Kinder wollen, dann sollen sie nicht mit Männern schlafen.

Einwandbehandlung

Ein Argument im Zusammenhang mit Zwangsvaterschaft wird immer wieder angeführt: Wenn Männer keine Kinder wollen, dann sollen sie halt selbst die Verhütung übernehmen.

Für Männer gibt es leider nur eine Verhütung und das ist das Kondom. Trotz aller Vorteile des Kondoms, vor Schwangerschaftsbetrug kann es nicht schützen. Das Kondom ist einerseits keine 100 Prozent sichere Verhütungsmethode. Es kann reißen oder weg rutschen.

Andererseits bietet es eine Reihe von Angriffsmöglichkeiten, vor denen Frauen mit krimineller Energie und starkem Kinder- bzw. Versorgungswunsch nicht zurückschrecken. Das ist zwar moralisch verwerflich, gesetzlich aber legal. Bekannt geworden ist, dass Kondome vorsätzlich und auch durch die Verpackung hindurch perforiert worden sind. Ein Kondom sammelt darüber hinaus das Sperma und lässt sich so gut verpackt entwenden (Samenraub) und zur Selbstbefruchtung verwenden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von eher psychologischen Tricks, die aber nicht weniger effektiv sind. Von einer jungen Frau, dessen Freund immer ein Kondom nutze, wurde im Fernsehen berichtet. Genau zum Zeitpunkt des Eisprungs forderte sie ihn auf, doch auch mal auszuprobieren, wie es ohne Kondom ist. Promt wurde sie schwanger. Frauen denken in Eisprung, Männer in Lust.

In einem anderen Fall nutzte eine Frau die emotionale Befangenheit eines Mannes am Ende seines Geburtstags, verleitete ihn zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr, wurde schwanger und bezieht seither Unterhalt.

Oft sind es auch Frauen, die Kondome “nicht mögen” und sich so die Kontrolle über eine Befruchtung zurückerobern. Viele Männer sind in diesen Dingen grenzenlos naiv, durchschauen die Strategien von Frauen nicht und fügen sich später angesichts der geschaffenen Tatsache mehr oder weniger bereitwillig in angebliche Verhütungspannen. Mit der Schwangerschaft schnappt jedoch die Falle zu. Ab jetzt ist der gelinkte Mann der Frau und der Wucht deutscher Gesetze nahezu rechtlos ausgeliefert.

Die Ursache für die Naivität von Männern gegenüber Frauen liegt darin, dass ihre ersten Erfahrungen mit einer Frau die der eigenen Mutter sind. Diese Erfahrungen sind so intensiv und prägend, dass es schwer fällt, Stellung gegen die Mutter und damit gegen Frauen generell zu beziehen. Von diesen Erfahrungen her suchen Männer – wie schon in der Kindheit – bei Konflikten die Schuld lieber bei sich als bei der Mutter bzw. Partnerin oder Frau. Dass das Verhältnis Männer zu Frauen oft wie das von Kind zu Mutter ist, zeigt die von Männern häufig gesuchte Anerkennung bei Frauen.

Natürlich spielt auch das Balzverhalten eine Rolle. Männer wollen in erster Linie Frauen gefallen. Den Gedanken, Frauen könnten auch hinterhältig sein, vergessen sie dabei gerne.

Eine weitere wesentliche Ursache liegt darin, dass Frauen in der Sexualität als Glücksmuster erlebt werden. Es fällt Männern daher besonders schwer, was sie lieben, was ihnen vermeintlich soviel Glück schenkt, als gegen sie gerichtet wahrnehmen zu sollen und kritisch sehen zu können. Daran hindert sie darüber hinaus die dem Mann über Jahrhunderte zugekommene Rolle als Beschützer der Frau. Es ist ein großer Schritt vom Beschützer der Frauen zum Bekämpfer von betrügerischen Frauen, sog. Intimfeinden.

Frauen sind i.d.R. auch sehr gute Schauspielerinnen und psychologisch geschickt im Umgang mit Männern und können männliches Rollenverhalten und das positive Bild, das Männer von ihnen haben, effektiv zu ihrem Vorteil nutzen. Schwangerschaftsbetrug gelingt oft deshalb leicht, weil der biologische Ausnahmezustand beim Sex Männer unvorsichtig werden lassen. Schwangerschaftsbetrug ist deshalb meist ein Ausnutzen der sex-biologischen Mechanismen des Mannes. Das ist auch der Punkt, den Frauen gerne zynisch anführen und in Verdrehung des wirklichen Geschehens die Schuld an ungewollter Schwangerschaft Männern zuweisen. Da diese Mechanismen aber naturgegeben und unvermeidlich sind, dürfen sie nicht zu Schwangerschaftsbetrug missbraucht werden. Auf sie muss – im Gegenteil – bei der Vermeidung ungewollter Schwangerschaften besondere Rücksicht genommen werden.

Stefanie Hertel bringt in ihrem volkstümlichen Schlager “Männer woll’n immer nur dein Bestes” die Vorteile des Frauseins, das triebhafte Begehren der Männer, zum Ausdruck. Im Publikum des YouTube-Videos kann man bei 0:53 Frauen mit Kindern wissend lächeln sehen, während Männer lediglich die lustbetonte Seite des Liedes zu erkennen scheinen.

Die Sängerin Katerina Loules aus Bottrop sagt über Männer “Sobald sie Titten oder einen Arsch sehen, flippen sie total aus.” Ihre Debut-Single heißt ”Scheiß Männer”.

”Frauen besitzen die Macht, denn wir haben die Vaginas.” bekennt Megan Fox, US-Schauspielerin.

Catherin Hakim, Senior Research Fellow an der London School of Economics and Political Science, schreibt über die sechs Elemente des erotischen Kapitals und die weibliche Schönheit und Verführungsmacht. Macht bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Männer dem nichts entgegenzusetzten haben und ihr praktisch ausgeliefert sind.

Politische Implikationen

Politisch bedeutet Zwangsvaterschaft die staatlich geförderte und gewährleistete massenhafte Demütigung, Unterdrückung und Ausbeutung von Männern durch Frauen mittels betrügerisch untergeschobener Kinder. Männer sind viel triebhafter als Frauen. Als Beweis möge ausreichen, dass es in jeder Stadt Bordelle für Männer gibt, nicht aber für Frauen. Das zeigt, dass es einen gewaltigen Unterschied in der Triebhaftigkeit gibt. Grund: Männer produzieren durchschnittlich 104 Millionen Spermien täglich (Quelle: NEON – Unnützes Wissen. Heyne Verlag, siehe auch den Film ”Die Reifung der Samenzellen“), die ihren Weg zur weiblichen Eizelle suchen. Frauen haben von Geburt an höchstens 500 Eizellen für ihr ganzes Leben. Sexualität hat daher für Männer eine ganz andere Bedeutung als für Frauen. Männer sind – auch hormonell bedingt – mehr an Lust interessiert während Frauen eher soziale Ziele verfolgen: vor allem Versorgung durch einen Ehemann oder durch Unterhaltsleistungen.

Das Perfide, der Staat erlaubt Schwangerschaftsbetrug und belohnt Frauen sogar dafür, nach der Devise: schieb du ihm Kinder unter, wir sorgen dafür, dass er dich finanziell versorgen muss. Auf diese Weise schlägt der Staat mehrere Fliegen mit einer Klappe:

1. Frauen kriegen Kinder, weil sie so versorgt werden. Gewünschter Nebeneffekt: der Staat kriegt die Kinder, die er dringend braucht.

2. die betrogenen Männer müssen für die untergeschobenen Kinder und die Mütter Unterhalt zahlen, auch praktisch.

3. Männer werden unter die Fuchtel von Frauen gestellt: verhalten sie sich nicht wunschgemäß, erfolgt die Scheidung. Das bedeutet für den Mann meist, zahlen bis ans Lebensende.

4. versorgte Frauen belasten den Arbeitsmarkt nicht.

5. Dieses Zusammenspiel des Staates mit Frauen hat weitreichende negative Folgen: Frauen haben oft ein schlechtes Gewissen, weil sie Männer betrogen und damit die Beziehung von vorne herein vergiftet haben. Beziehungen haben so keine Chance gute Beziehungen zu sein. Männer reagieren auf die betrügerisch erlangte Zwangslage oft mit Aggression und Gewalt. Einzelne entziehen sich der deutschen Gerichtsbarkeit indem sie in ein geeignetes Land auswandern. Fallbeispiele.

6. Männer werden dadurch in mehrfacher Hinsicht betrogen, unterdrückt und ausgebeutet. Sie müssen eine Frau versorgen, die diese Versorgung durch Betrug erlangt hat. Betrug wird hier belohnt, was eine Verdrehung der sonst gültigen Werte in unserer Gesellschaft darstellt. Sie werden um eine gute Beziehung betrogen, müssen sich stattdessen Frauenforderungen unterordnen, sie werden finanziell ausgebeutet und moralisch geschwächt. Das ist politisch durchaus von Vorteil: Der Staat erhält gebändigte, geschwächte Männer, die einfacher zu handhaben sind.

Ein Fallbeispiel, das obige Aussage demonstriert. Die Kindesmutter Brigitte S. (49) in Berlin lässt dem Vater Lars R. (39) nicht nur sein Taxifahrer-Einkommen pfänden, sie lässt durch die Gerichtsvollzieherin auch noch Unterhaltsrückstände in Höhe von EUR 11.263,- eintreiben. Laut Bild.de sagt die Kindesmutter “Wenn er nicht will, muss er sich nicht um seine Kinder kümmern. Aber er soll wenigstens seinen Pflichten nachkommen.” Das heißt, er soll zahlen. Es geht ihr offensichtlich nicht um den Mann als Vater für die Kinder, sondern lediglich um seine Zahlungen. Da er die laufenden Kosten bereits durch die Einkommenspfändung zahlt, sieht die Eintreibung der Unterhaltsrückstände in einem Schlag sehr nach Rache der Ex-Freundin aus. Der Mann wehrte sich, indem er das Auto der Kindesmutter demolierte. Das indes wird ihm weiteren Ärger eintragen. Er ist schon jetzt der Verlierer, weil er eigentlich nicht mehr gegen die Ex-Freundin kämpft, sondern bereits gegen den Staat. Eines steht schon fest: Er wird voraussichtlich die nächsten 25 Jahre hauptsächlich für Ex-Freundin und Kinder arbeiten, ohne selbst etwas davon zu haben. Er wird finanziell mit dem Selbstbehalt, also auf dem Existenzminimum leben müssen. Dann ist er 64 und kann in Rente gehen. Er ist einer von den Millionen Männern, die im Volksmund als Zahldeppen bezeichnet werden.

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Screenshot des Bild.de-Berichts vom 17. Februar 2009

Schwangerschaftsbetrug, die unsichtbare Gewalt von Frauen

Begründungen folgen.

Anerkennung

Besondere Anerkennung und Hochachtung für ihre ganzheitliche Analyse der Geschlechterverhältnisse und ihren Mut, auch unpopuläre Aussagen zu treffen, gilt Esther Vilar, die sich deshalb völlig ungerechtfertigt von Alice Schwarzer als “Sexistin und Faschistin” beschimpfen lassen musste. Erstaunlich ist, dass sie bis heute keine angemessene Würdigung ihrer Positionen erhalten hat.

Die Aussagen in ihrem Buch “Der dressierte Mann” haben am 21. November 2008 in Günther Jauchs Sendung “Wer wird Millionär?” eine beachtliche Bestätigung erfahren. Ein Mann gestand in Anwesenheit seiner Ehefrau und Kindesmutter vor dem Millionen-Publikum, dass er nur dann im Fernsehen die Sportschau sehen darf, wenn er gleichzeitig die Wäsche bügelt. Esther Vilar benutzte statt Zwangsvaterschaft den Begriff „passive Vergewaltigung„. Ihr Buch “Der dressierte Mann” ist online verfügbar. Hier der Link zum  YouTube-Video “Esther Vilar versus Femifaschistin”. In dieser TV-Diskussion vertritt Alice Schwarzer extrem frauenchauvinistische Positionen. Zur selben Zeit verurteilt die Frauenbewegung Männer als chauvinistisch. Offenbar ist für Frauen gut und richtig, was für Männer schlecht und falsch ist.

Druckmittel

Als Druckmittel zur politischen Durchsetzung von Männer- und Väterrechten werden in Internetforen folgende Maßnahmen diskutiert:

  • die Bundesrepublik Deutschland in Sachen Verhütungsbetrug “wegen Anstiftung zum Schwangerschaftsbetrug” zu verklagen (Verhütungsbetrug wird rechtlich nicht – wie Betrug normalerweise – bestraft, sondern mit Unterhaltszahlungen des betrogenen Zwangsvaters belohnt).
  • Unterhaltszahlungsboykotte
  • verschiedene Formen von Zeugungsstreiks
  • Ablehnung der Ehe aus Gründen ungerechtfertigt geforderten nachehenlichen Unterhalts
  • öffentlickeitswirksame Aktionen wie Demonstationen und Anzeigenkampagnen

Reaktionen

Alice Schwarzer: 15. November 2008, E-Mail an die EMMA-Redaktion, zu Händen von Frau Alice Schwarzer

Sehr geehrte Frau Alice Schwarzer!

Sie und die Frauenbewegung haben sich erfolgreich für die Abschaffung der Zwangsmutterschaft eingesetzt. Wir haben für Ihr diesbezügliches Verdienst großen Respekt. Zwang sollte es so wenig wie möglich geben. Jetzt haben wir allerdings das Problem, dass Millionen Männer von Frauen ganz legal in die Vaterschaft gezwungen werden. Keine öffentliche Person hat dazu bisher Stellung bezogen, auch Sie nicht, obwohl Sie als Expertin dazu prädestiniert sind. Ich habe daher einen Knol geschrieben und möchte Sie einladen, den Beitrag zu lesen und eine Stellungnahme dazu abzugeben. Auf Ihre Antwort freuen wir uns sehr und sind gespannt, was Sie zu sagen haben.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

die Mail ist bis heute unbeantwortet(Verantwortung in seiner wörtlichen Bedeutung ist die Fähigkeit zu antworten)

Thea Dorn: 25. November 2008, E-Mail an die Verlagsgruppe Random House GmbH, mitder Bitte um Weiterleitung an Frau Thea Dorn (Göttin des Dorns/Stachels, Pseudonym von Christiane Scherer, u.a. Autorin des Buches “Die neue F-Klasse. Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird.“

Sehr geehrte Frau Thea Dorn, mit Interesse verfolge ich Ihre Stellungnahmen zum Thema Frauen. Ich möchte Sie einladen “Die Dunkle Seite der Frauen” (Schwangerschaftsbetrug und Pseudo-Ehen) in meinem Knol zur Kenntnis zu nehmen. Bisher hatte keine Frau den Mut, diese Problematik öffentlich anzusprechen. Angesichts ihrer couragierten Stellungnahmen gehen wir davon aus, dass das bei Ihnen nicht der Fall sein wird. Wir freuen uns daher sehr auf einen Kommentar oder eine Stellungnahme. In der Hoffnung, bald von Ihnen zu hören, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Ihr Tom Freier

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Eva Herman: 27. November 2008, E-Mail an ihr Büro, Eva Herman ist Autorin des Buches”Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit.”

Sehr geehrte Frau Herman,

die Themen Zwangsvaterschaft und Pseudo-Ehen werden in der Öffentlichkeit konsequent ausgespart. Auch Sie haben sich dazu bisher nicht geäußert. Sicherlich haben Sie dazu eine interessante Position, die uns sehr interessieren würde. Die politischen Konsequenzen liegen in der drastischen Schwächung der Männer, gegen die Sie sich m.W. in anderem Zusammenhang schon ausgesprochen haben. Ich habe inzwischen mehrere prominente Frauen in dieser Sache angeschrieben und bisher keine Stellungnahme erhalten. Ich schätze Ihre Courage und hoffe daher, von Ihnen eine Stellungnahme zu erhalten.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

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Lisa Ortgies: (Redakteurin von frauTV beim WDR) 4.September 2009, E-Mail an frau-tv@wdr.de, 13:46 Uhr

Sehr geehrte Frau Ortgies, was halten Sie von der Selbstbestimmung des Menschen? Frauen im öffentlichen Leben pochen immer wieder darauf. Zumindest was Männer angeht – scheinen Sie davon aber nicht viel zu halten. In dem Beschreibungstext zu dem frauTV-Beitrag “Vater wider Willen” gehen Sie wie selbstverständlich davon aus, dass Männer sich immer dem Kinderwunsch von Frauen unterzuordnen haben. Wie das, wo sich doch Frauen das Recht auf freie Entscheidung für oder gegen ein Kind selbst erkämpft haben? Welches Menschenbild haben Sie, wenn Sie diese freie Entscheidung Frauen zubilligen, Männern jedoch nicht? Dabei sind es immer die Männer, die diese Entscheidung von Frauen für Kinder bezahlen müssen. Eigentlich gilt sonst in der Gesellschaft der Grundsatz, wer bestellt, der bezahlt. Frauen glauben nur bestellen zu brauchen, zahlen sollen dann aber schon die Männer. Ein höchst unverantwortliches, ausbeuterisches Verhalten, das dem vorgegebenem Ziel der Gleichberechtigung völlig und offensichtlich zuwider läuft.

Der Hinweis auf Verhütung ist scheinheilig. Eine Frau mit Kinderwunsch braucht doch nur mit einem Mann zu schlafen, der auch gerne und zwar mit IHR ein Kind haben möchte. Es wäre so einfach, wenn es da nicht die Betrugsabsicht bei Frauen gäbe und den Wunsch, sich versorgen zu lassen. DieTatsache alleine, dass ausgerechnet Frauen, die doch immer die besseren Menschen sein wollen, die Thematik des Schwangerschaftsbetrugs und der Zangsvaterschaft komplett ausblenden, zeigt, wie unlauter und hinterhältig Frauen sein können. Frauen, die hier die Täterinnen sind, pfeifen unschuldig vor sich hin und tun so, als wäre nichts. Höchst unglaubwürdig. Mehr dazu können Sie in dem Know Zwangsvaterschaftlesen.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

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Hans-Christian Ströbele MdB (Bündnis90/Die Grünen): 13. Januar 2009, 10:18 Uhr,E-Mail an: hanschristian.stroebele@bundestag.de

Sehr geehrter Herr Ströbele, ich möchte Sie auf die Themen Zwangsvaterschaft und Pseudo-Ehen aufmerksam machen, da in diesen Bereichen derart viel Betrug und Unrecht geschieht, dass es eine Schande für eine nur vermeintlich zivilisierte Gesellschaft ist. Betrug in den genannten Bereichen wird nicht verfolgt und auch nicht bestraft. Betroffen sind Männer, die dadurch gedemütigt und massenhaft jahrzehntelang unverschuldet ausgebeutet werden. Ich möchte Sie daher einladen, meinen kurzen Problemaufriss dazu zur Kenntnis zu nehmen und ggf. in Ihrer Partei das Problembewusstsein in dieser Sache zu befördern.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

Antwort von Herrn Ströbele am 13. Januar 2009 um 15:30 Uhr.

Sehr geehrter Herr Freier.

Niemand zwingt Sie zu einem ungewollten Geschlechtsverkehr mit einer Frau. Deshalb müssen Sie die Folgen mittragen. Zu recht.

Mit freundlichem Gruß

Ströbele

Meine Antwort auf obige Mail von Herrn Ströbele am 13. Januar 2009 um 17:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Ströbele, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Leider haben Sie offenbar das Problem nicht erkannt. Haben Sie meinen Knol überhaupt gelesen? Natürlich zwingt mich oder einen Mann niemand zu ungewolltem Geschlechtsverkehr (GV). Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass bei einem von beiden Seiten freiwilligem GV durch BETRUG ein Kind gegen den Willen des beteiligten Mannes gezeugt wird. Ein zur Lust verabredeter GV wird durch Betrug der Frau zu einem Zeugungs-Gechlechtsverkehr. Hätte die Frau gesagt, im Falle einer möglichen ungewollten Schwangerschaft würde sie das Kind austragen, hätte der Mann die Möglichkeit auf den GV mit der Frau zu verzichten. Es geht also nicht um den Zwang zum GV, sondern – im Gegenteil – um die Möglichkeit ihn bei Zeugungsgefahr erst gar nicht zu haben! Es zwingt ja auch niemanden eine Frau mit Kinderwunsch, mit einem Mann GV zu haben, der kein Kind zeugen will. Im Grunde wird von Frauen nur verlangt, dass sie redlich sind und einen Kinderwunsch vor dem GV benennen. Es geht um Betrug und es geht darum, dass auch Männer entscheiden können müssen, mit wem sie ein Kind haben wollen ODER NICHT.

Da Schwangerschaftsbetrug für Frauen ohne Probleme und bisher mit dem Segen des Staates ausgeführt werden kann, bedarf es einer gesetzlichen Regelung. Oder wollen Sie angesichts der Tatsache, dass ein Schwangerschaftsbetrug nicht auszuschließen ist, empfehlen, dass Männer ganz auf Sex mit Frauen verzichten sollen? Ich bin gespannt, welche echten Argumente Sie haben.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

Antwort von Herrn Ströbele am 17. Januar 2009 um 19:23 Uhr.

Sehr geehrter Herr Freier.

Es gibt einfache Verhütungsmöglichkeiten, die ein Mann anwenden kann. Damit kann er sicherstellen, daß eine Frau durch einen Geschlechtsverkehr, in den sie eingewilligt hat, nicht schwanger wird, wenn er dies nicht riskieren will. Wo ist dann noch das Problem ?

Mit freundlichem Gruß

Ströbele

Meine Antwort auf obige Mail von Herrn Ströbele am 17. Januar 2009 um 20:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Ströbele,

aus Ihrer Frage kann ich erkennen, dass Sie meinen Knol Zwangsvaterschaft nicht gelesen haben. Sicher haben Sie sehr viel zu tun und vielleicht auch nicht die Zeit, sich mit dem Problembereich näher auseinanderzusetzen. Die Problematik erschließt sich aber leider nicht so leicht, sodass sie nicht in ein/zwei Sätzen ausreichend beschrieben werden kann. Ich bin mir aber sicher, dass sie in nächster Zeit erheblich an Fahrt gewinnen wird, sodass sich die Auseinandersetzung lohnt.

Die Frage, die Sie stellen, ist in dem Knol unter der Überschrift Einwandbehandlung besprochen. Sie sagen, “Es gibt einfacheVerhütungsmöglichkeiten, die ein Mann anwenden kann.” Tatsächlich gibt es als Verhütungsmittel für den Mann nur das Kondom. Kondome bieten aber keinen sicheren Schutz bei Frauen, die sich mit krimineller Energie (Schwangerschaftsbetrug) ein Kind erschleichen wollen. Darüber hinaus ist das sexuelle Geschehen sehr emotional und durch starke Triebe geleitet, die eine Fülle von Angriffsmöglichkeiten für Frauen mit Kinderwunsch bieten. Der Volksmund sagt: Wenn eine Frau ein Kind will, dann kriegt sie es.” Ich gehe deshalb davon aus, dass sich die Problematik nur gesetzlich Regeln lässt.

Wenn Frauen nur dann Anspruch auf Kindesunterhalt haben, wenn es eine Einverständniserklärung des Mannes zu einem Kind gibt, dann fällt das Motiv für Schwangerschaftsbetrug weitgehend weg. Dann können Männer nicht mehr so leicht wie bisher betrogen werden. Schwangerschaftsbetrug und die damit verbundene Verpflichtung der Zwangsväter zu jahrzehntelangen Unterhaltszahlungen ist auch die Ursache für sehr viel Gewalt von Männern gegen den Zwang, die Betrügerin auch noch alimentieren zu müssen. Wenn Männern Kinder nicht mehr untergeschoben, sondern sie mitentscheiden müssen, dann fällt dieses Gewaltmotiv weg. Abgesehen davon, dass es in einer zivilisierten Gesellschaft selbstverständlich sein sollte, dass bei einer so wichtigen und kostspieligen Entscheidung mit Langzeitwirkung, wie der für ein Kind, der Mann diese Entscheidung mittragen sollte. Soviel in aller Kürze.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

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Claudia Roth MdB, Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen: 26. März 2009, 7:52 Uhr, E-Mail an:claudia.roth@bundestag.de

Sehr geehrte Frau Claudia Roth!

Ihr Partei-Kollege, Hans-Christian Ströbele, hat leider den Dialog mit mir zum Thema Zwangsvaterschaft ohne Begründung eingestellt. Da ihm offenbar die Argumente ausgegangen sind hat er einfach nicht mehr geantwortet. Das ist – wie ich meine – ein recht unehrenwertes Verfahren, das einer Respektsperson in jedem Fall nicht angemessen ist. Nun wende ich mich in der selben Angelegenheit an Sie, in der Erwartung, von Ihnen eine begründete Antwort zu erhalten. Frauen sollen ja die bessere soziale Kompetenz haben.

Kurz das Problem. Frauen haben in Deutschland das Recht, frei zu entscheiden, ob sie ein Kind haben wollen oder nicht. Männer dagegen haben diesbezüglich keinerlei Rechte, weder für noch gegen ein Kind. Sie haben stattdessen aber immer die Pflicht, die Unterhaltskosten für Kind und Kindesmutter zu tragen, selbst wenn ihnen Kinder gegen ihren Willen mit betrügerischen Mitteln untergeschoben worden sind. Weitere Informationen und Argumente können Sie meinen Knol Zwangsvaterschaft entnehmen: Da bisher keine der politischen Parteien gegen diese offensichtliche Diskriminierung und massenhafte Ausbeutung von Männern im jährlichen dreistelligen Milliardenbetrag vorgegangen ist, möchte ich Sie fragen, mit welcher Begründung Sie – als prominente Vertreterin von Bündnis90/Die Grünen – nichts dagegen tun, bzw. was Sie vor haben dagegen tun zu wollen.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

Antwort von Herrn Ali Mahdjoubi am 26. März 2009 um 11:38 Uhr.

Sehr geehrter Herr Freier,

mit Dank für Ihr Interesse möchte ich Ihnen im Namen von Frau Claudia Roth antworten. Nach der eingehenden Lektüre Ihrer Ausführungen komme ich zum Ergebnis, dass wir den Antworten von Hans Christian Ströbele inhaltlich nichts hinzuzufügen haben. Nicht gegen jede Form von krimineller Energie kann es ein eigenes Gesetz geben. Männer, die eine derartige Beziehung mit einer Frau eingehen, haben auch die Konsequenzen zu tragen. Zu Ihrem Anliegen sehen wir keinen programmatischen oder gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Deshalb werden wir von einer weiteren Korrespondenz mit Ihnen absehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ali Mahdjoubi

Wissenschaftlicher Mitarbeite

Anmerkung:In Deutschland kann jeder Schwarzfahrer wegen 2,20 EUR verfolgt werden. Bei der Kassiererin Barbara E. aus Berlin geht es um 1,30 EUR und der Rechtsstreit wird bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geführt. Wenn sich eine Frau mittels Schwangerschaftsbetrug über 100.000,- EUR ergaunert, dann – meint Frau Roth – könne man nicht jede Straftat verfolgen. Dabei handelt es sich nicht um einen Fall, sondern um hunderttausende.

FDP: 26. März 2009, 14:02 Uhr, E-Mail an:fdp-point@fdp.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

uns interessieren die Positionen der Parteien zum Thema Zwangsvaterschaft als Wahlprüfstein. Frauen haben in Deutschland das Recht, frei zuentscheiden, ob sie ein Kind haben wollen oder nicht. Männer haben diesbezüglich keinerlei Rechte, weder für noch gegen ein Kind. Sie haben stattdessen aber immer die Pflicht, die Unterhaltskosten für Kind und Kindesmutter zu tragen, selbst wenn ihnen gegen ihren Willen Kinder mit betrügerischen Mitteln untergeschoben worden sind. Leider werden zu dem Schaden, den Männer dadurch erleiden keine Zahlen veröffentlicht. Die jährlichen Unterhaltszahlungen infolge von untergeschobenen Kindern dürften im dreistelligen Milliardenbereich liegen. Dies sollte Anlass genug sein, gegen diese Ungleichbehandlung von Männern vorzugehen. Weitere Informationen und Argumente zu dem Thema können Sie meinen Knol Zwangsvaterschaft entnehmen:

Da bisher keine der politischen Parteien gegen diese offensichtliche Diskriminierung und massenhafteAusbeutung von Männern vorgegangen ist, möchte ich Sie fragen, mit welcher Begründung die FDP nichts dagegen tut, bzw. was Sie vor haben dagegen tun zu wollen.

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

Herrn Helmut Metzger, Abteilungsleiter Strategie und Kampagnen, Bundesgeschäftsstelle der FDP, Thomas Dehler-Haus, 10117Berlin vom 24. April 2009, 15:25 Uhr

Sehr geehrter Herr Freier,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 26.März 2009. Die FDP setzt sich für eine freie und selbstverantwortliche Lebensgestaltung von Frauen und Männern ein. Eine Benachteiligung von Vätern, etwa in Sorgerechtsangelegenheiten, darf es nicht geben. (…)Was das Thema Zwangsvaterschaft angeht, setzt die FDP auf die Eigenverantwortung der Männer. Wenn kein Kinderwunsch und keine ausreichende Vertrauensbasis zwischen den Partnern besteht, sollte jeder eigenverantwortlich verhüten. Kommt es zur Schwangerschaft, kann auf Unterhaltszahlungen im Trennungsfall nicht verzichtet werden. Darunter würde das Kind am meisten leiden, obwohl es an der Situation am wenigsten Schuld ist.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Metzner

Meine Antwortauf obige Mail von Herrn Metzner am 24. April 2009 um 17:08 Uhr

Sehr geehrter Herr Metzner,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich finde es großartig, dass die FDP sich für ein verbessertes Sorgerecht einsetzt. Dies ist jedoch nicht mein vorrangiges Anliegen, da es der Vaterschaft nachgeordnet ist. Natürlich ist es eine Katastrophe, wenn ich als Mann zuerst ein Kind untergeschoben bekomme und dann sorgerechtlich auch noch entsorgt werde, sodass ich für den Betrug auch noch und nur zahlen muss.

Bezüglich der Zwangsvaterschaft haben Sie offensichtlich das Problemnicht richtig verstanden, da Sie eine Lösung propagieren, die in Wirklichkeit keine ist. Es geht nicht vorrangig um Kindesunterhalt. Es geht darum, dass ein Mann selbst entscheiden können muss, ob er ein Kind will. Entscheidet er sich dafür, will er selbstverständlich dafür auch die Verantwortung tragen. Das Problem besteht darin, dass Männern eben häufig gegen ihren Willen Kinder untergeschoben werden, weil Frauen sich ihr Leben fremdfinanzieren lassen wollen. Vertrauen als Hilfsmittel gegen Schwangerschaftsbetrug ist leider nicht wirksam, da das Wesen des Betrugs gerade darin besteht, Vertrauen zu missbrauchen. Das heißt, Vertrauen reicht nicht.

Versorgung ist für viele Frauen sehr zentral, besonders bei begüterten Männern. Bleibt die “eigenverantwortliche Verhütung”. Gäbe es die Pille für den Mann, wäre das Problem ein gutes Stück weit gelöst. Die gibt es aber nicht, warum auch immer. Es gibt für den Mann nur Kondome. Und Kondome sind einfach kein Hindernis für eine Frau, die sich betrügerisch ein Kind erschleichen will. Das müssen Sie einfach mal zur Kenntnis nehmen, statt gebetsmühlenartig immer wieder auf Kondome zu verweisen. Das verhindert, das Problem zu erkennen. Ohne ein Verständnis des Problems gibt es keine Lösung. Halten Sie sich doch mal das sexuelle Geschehen zwischen Mann und Frau im Alltag vor Augen und malen Sie sich aus, was Frau tun muss, damit Mann es auch mal ohne Kondom macht. Es ist gewiss kein Kunststück: die meisten Männer mögen Kondome nicht. (…). Haben Sie die Argumente in meinem Knol dazu nicht gelesen? Wie können Sie die ignorieren?

Mit freundlichem Gruß

Tom Freier

SDP: Ein Kontakt mit der SPD erübrigt sich, da sie den Grundsatz vertritt: “Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden”. Als ob “weiblich” ein Synonym für mehr Menschlichkeit wäre. Allein die extensive Ausnutzung der Zwangsvaterschaft mit betrügerischen Mitteln ist ausreichend Beleg dafür, dass davon nicht die Rede sein kann.

Birgit Kelle, Vorsitzende von Frau 2000plus, Jahrgang 1975, Journalistin, Verlegerin, Publizistin. Verheiratet und Mutter von vier Kindern. 17.3.2012, 14:13, e-mail an birgit.kelle:

Sehr geehrte Frau Kelle,

ich habe bei vielen Frauen versucht, eine Position zur Zwangsvaterschaft zu erhalten. Meist blieb die Antwort aus, oder es gab unsinnige Antworten. Nicht einmal Frau Alice Schwarzer hat sich dazu geäußert, die selbst ja gegen Zwangsmutterschaft gekämpft hatte. Von ihr habe ich den Begriff Zwangsvaterschaft abgeleitet. Vielleicht sind Sie ja bereit, Ihre Meinung dazu zu sagen. Die Zusammenhänge habe ich in dem Knol Zwangsvaterschaft dargestellt, den Sie unter diesem Link finden:

Mit freundlichen Grüßen

Tom Freier

Antwort von Frau Birgit Kelle,17.3.2012, 16:05

Sehr geehrter Herr Freier,

wenn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie Frauen zu einer Abtreibung zwingen, wenn der Vater das Kind nicht will. Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Und übrigens auch beim Gesetzgeber: Schwangerschaftsabbruch ist nach wie vor eine Straftat nach 218 BGB, auch wenn andere das gerne als„Recht auf Abtreibung“ verkaufen wollen. Ich finde es interessant, dass Sie auf Ihrer Internetseite kein einziges Mal das Kind erwähnen, dessen Leben sie vernichten wollen. Grundsätzlich würde ich jedem Mann empfehlen genau zu überlegen, mit wem er Geschlechtsverkehr hat. Jeder Frau übrigens auch.Wenn Sie auf gar keinen Fall Vater werden wollen und sich nicht in der Lage sehen, ein Kondom richtig zu verwenden, dann lassen Sie es doch. Niemand wird in unserem Land gezwungen, Geschlechtsverkehr zu praktizieren – vielleicht abgesehen von Zwangsprostituierten, aber um deren Belange geht es hier nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Kelle

Meine Antwort auf obige Mail von Frau Kelle am 17. März 2012 um 17:53 Uhr:

Sehr geehrte Frau Kelle, Sie verstehen mich falsch! Es geht nicht darum, Frauen zur Abtreibung zu zwingen, wenn der Mann das Kind nicht will und es geht gar nicht um Abtreibung. Es geht um Betrug von Frauen an Männern, um Frauen, die Männern gegen ihren Willen Kinder unterschieben. Haben Sie den Knol nicht gelesen oder können Sie nicht verstehen, was da steht? Es ist richtig, dass niemand in unserem Land zum Geschlechtsverkehr gezwungen wird. Das heißt Geschlechtsverkehr geschieht in der Regel freiwillig. Der freiwillige und einvernehmliche Geschlechtsverkehr wird von Frauen genutzt, um Männern gegen ihren erklärten Willen Kinder unterzuschieben. Ihre Antwort ist so unqualifiziert wie die von denen ich Ihnen berichtete. In dem Knol steht auch, dass für Frauen, die einem Mann ein Kind unterschieben wollen, ein Kondom kein Hindernis ist. Ich vermute, Sie haben den Knol nicht gelesen, Ihre Antwort zeugt davon, dass sie das Thema nicht verstanden haben, oder es nicht verstehen wollen.

Mit freundlichen Grüssen

Tom Freier

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